Rückblick Adventsmusik des Posaunenchores

15 Dec 2023

Rückblick Adventsmusik des Posaunenchores

Nach 6 Jahren hatte unser Posaunenchor wieder zu einer Adventsmusik in die Marienkirche eingeladen.

Nach dem fulminanten und hochhkarätigen Auftakt mit „In aller Kürze“ von Thomas Asanger und der Begrüßung durch unseren CVJM-Vorsitzenden Jens Häußler erfüllten die warmen und harmonischen Klänge des jahrhundertealten Chorus „Hoch tut euch auf“, eine Vertonung von Psalm 24, den monumentalen Kirchenraum.  Rhythmisch sehr anspruchsvolle Kompositionen der bekannten Adventslieder „Macht hoch die Tür“ und  „O Heiland reiß die Himmel auf“ von Christian Sprenger forderten den Bläserchor genauso wie die klangprächtige  Filmmusik aus dem Weihnachts-Kultfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ in einer Bearbeitung von Kurt Gäble untermalt von Glockenspiel, Triangel und Schlagzeug.


Für Überraschung sorgte ein 4-stimmig gesungenes Lied der Bläserinnen und Bläser, begleitet von Marvin Essig am E-Piano. Überzeugend intoniert passte der Titel „Niemals war die Nacht so dunkel“ explizit in unsere heutige Zeit und stellte eine stimmige Verbindung zu Weihnachten her. Stimmig auch der Impuls von Pfarrer Joachim Wassermann, der bei der Frage, warum Gott auf diese Welt kam eine Kurzgeschichte von Friedrich von Bodelschwingh zitierte in der lapidaren aber vielsagenden Aussage endend: „Weil alles einen Knacks hat!“


Nach einer 12-stimmigen Brass Band-Bearbeitung von „Christmas Time“ studierte Chorleiter Rainer Däschler mit dem Publikum das noch unbekannte Weihnachtslied „Der Stern“ ein, das dann anschließend in der nahezu vollbesetzten Marienkirche, gemeinsam mit den Bläserinnen und Bläsern, musiziert wurde. Nicht fehlen durfte auch ein Weihnachtsklassiker: „Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen“, von der Komponistin Anne Weckeßer vielsagend mit dem Untertitel „für Opa Hans“ versehen, funkelte mit strahlenden C-Dur-Akkorden, ergänzt von einer Piccolo-Überstimme des Trompetenregisters.


Schließlich zog Schlagzeuger Markus Huber, der das Ensemble gewohnt zuverlässig begleitete, beim letzten Stück „Mary’s Boy Child“  nochmals alle Register und spornte die Musikerinnen und Musiker zu einem grandiosen finalen Schlußpunkt an. Anhaltender Applaus belohnte die Akteure für das Geleistete.  Als Zugabe klang mit den Harmonien von „Frosty The Swinging Snowman“  - passend zur tief verschneiten winterlichen Landschaft - ein abwechslungsreicher und beeindruckender Konzertabend aus.