Isar-Radtour 2026

06 Sep 2026

Isar-Radtour 2026

Eine gut gelaunte Gruppe von 17 Personen machte sich jüngst gemeinsam auf den Weg, um die wunderschöne Natur entlang der Isar mit dem Rad zu erkunden.

Mit zwei Fahrzeugen und Hänger ging es frühmorgens nach München, um dort mit der abwechslungsreichen Tour zu starten. Gleich zu Beginn waren abenteurliche Passagen mit querliegenden Baumstämmen und einer fehlenden Bachbrücke zu meistern. Die Fahrt führte die Gruppe flussaufwärts immer am glitzernden Wasser entlang, vorbei an Bad Tölz, bis alle wohlbehalten auf dem Campingplatz in Lenggries ankamen. Nach einem Bad in der wenig Wasser führenden Isar wurde gemeinsam ein schmackhaftes Linsengericht zubereitet.

Am nächsten Morgen traten die Chormitglieder wieder fleißig in die Pedale und setzten ihren Weg weiter flussaufwärts fort. Erstes Ziel war der malerische Sylvenstein-Stausee, der zur Mittagsrast und einer ausgiebigen Badepause einlud. Das Ziel des Tages war der Zeltplatz „Klösterle“, der direkt am wunderschönen Walchensee liegt. Zur Stärkung kochte die unternehmungslustige Truppe einen bunten Gemüse-Eintopf mit Wursteinlage über dem offenen Lagerfeuer. Die deftige Mahlzeit brachte alle so richtig zu Kräften, sodass am späteren Abend sogar noch eine spannende Nachtwanderung in Angriff genommen werden konnte.

Der folgende Morgen begann mit einem echten Highlight, denn die frischen Brötchen für das Frühstück wurden mit dem Ruderboot im gegenüberliegenden Ort Walchensee geholt. Danach stand der restliche Tag zur freien Verfügung und bot viel Raum für Abenteuer. Einige paddelten auf dem türkisfarbenen klaren See, andere radelten einmal um den See, und die Wanderer der Gruppe wurden auf dem Herzogstand mit einem traumhaften Ausblick auf den Walchen- und den Kochelsee belohnt.

Nach dem Abbau der Zelte wartete am letzten Tag der eindrücklichste Abschnitt der gesamten Reise auf die Musiker. Es ging weiter isaraufwärts, tief hinein in die Berge bis zum eigentlichen Ursprung der Isar bei Scharnitz. Diese letzte Etappe forderte allen noch einmal alles ab, und auch Pannen blieben nicht aus. Doch weder ein Radlagerschaden am Busle noch zwei gerissene Fahrradketten konnten die motivierte Gruppe aufhalten. Mit schnellen Reparaturen, gegenseitiger Hilfe und viel Humor wurden die Herausforderungen gemeistert. So erreichte die Gruppe schließlich glücklich den Isarursprung, wo sich alle über die gute Gemeinschaft und die tolle Landschaft freuten, sowie dankbar für die Bewahrung auf den Etappen waren.

Ein ganz besonderer Dank gilt Ine, Joni und Hannes, die die Gruppe mit dem Busle fantastisch begleitet, das Gepäck transportiert und an jeder Stelle großartig unterstützt haben.